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MusiktherapieMusik berührt uns jenseits aller Worte und Vorstellungen.In Kombination mit psychotherapeutischen Methoden, wie z. B. der Gestalttherapie, steht die nonverbale Kommunikation, mit „Musikinstrumenten“, im Vordergrund. Sie bietet hier eine hilfreiche Unterstützung in der Begegnung und im Miteinander der gesamttherapeutischen Arbeit. So sagte es Plato: „Man erfährt mehr über einen Menschen während einer Stunde spielen als im Laufe von Gesprächen über ein ganzes Jahr.“ Bis in das 19. Jahrhundert hinein, war und ist die Musik, wenn man an heutige Naturvölker denkt, ein fester Bestandteil menschlicher Heilrituale und medizinischer Anwendungen. Sie diente gezielt der Regulation und Harmonisierung körperlicher, geistiger und seelischer „Unordnung“, bzw. Krankheiten. Durch die Entwicklung einer wissenschaftlichen Erforschung von Musik und deren Heilwirkung, zusammen mit einem neuen Bewusstsein für größere Zusammenhänge und systemische Abhängigkeiten, nimmt die Bedeutung und Notwendigkeit der Musik in der Therapie wieder zu, wie z. B. in der Heilpädagogik, der Psychotherapie oder der inneren Medizin (Musik im OP). In der Kurzfassung der „Kasseler Konferenz musiktherapeutischer Vereinigung in Deutschland“ wird Musiktherapie als „ ... der gezielte Einsatz von Musik im Rahmen der therapeutischen Beziehung zur Wiederherstellung, Erhaltung und Förderung seelischer, körperlicher und geistiger Gesundheit “ beschrieben. Die Anwendung der Musiktherapie als Einzel- und/oder Gruppentherapie, aktiv und/oder rezeptiv, wird, abhängig von der jeweiligen Situation und dem therapeutischen Anliegen, bestimmt. Neben dem Instrument Körper/Stimme, kommen häufig leicht spielbare Instrumente (Orffsche Instrumente) zum Einsatz, die so gestaltet sind, dass sie möglichst viele Sinnensysteme gleichzeitig ansprechen. Ausführliche Berichte und Informationen über Musiktherapie, siehe unter DMtG (Deutsche Musiktherapeutische Gesellschaft) Zurück zur Startseite |